Bistum Fulda macht Informationstechnologie „fit für die Zukunft“

EDV-Betreuung für rund 2.000 PC-Arbeitsplätze wird an den IT-Dienstleister VINTIN übergeben

 

Fulda (bpf). Das Bistum Fulda lagert den Betrieb und Support seiner rund 2.000 IT-Arbeitsplätze in Bistumsverwaltung, diözesanen Einrichtungen und Kirchengemeinden in den nächsten Jahren an die Schweinfurter Unternehmensgruppe VINTIN als IT-Dienstleister aus. Die Anwender im Generalvikariat, in den Pfarreien sowie in allen anderen Einrichtungen des Bistums  nutzen  künftig  den  cloudbasierten  Desktop-Service login2work von VINTIN. Die Anwendungen für die Mitarbeiter laufen bei dieser Lösung nicht mehr auf den einzelnen Endgeräten, sondern in einem sicheren externen deutschen Rechenzentrum. VINTIN wurde zudem mit der Modernisierung und Pflege der Netzwerk- und Kommunikationsinfrastruktur beauftragt und wird neue Systeme für Telefonie, mobile Kommunikation und Datenaustausch einführen sowie Anwenderschulung und Helpdesk-Service übernehmen.

„Die Informationstechnologie in unserem Bistum bestand bisher aus vielen heterogenen Insellösungen, die hohen Administrationsaufwand verursachten und die interne Zusammenarbeit erschwerten“,  sagt Dr. Albert Post, Leiter der zuständigen Abteilung „Recht und Zentrale Dienste“ des Bischöflichen Generalvikariates Fulda. „Von der neuen Strategie versprechen wir uns vor allem verbesserte Nutzungsmöglichkeiten durch Standardisierung der IT- und Kommunikationsinfrastruktur, besseren Benutzer-Service, Datensicherheit,  flexiblere Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten, neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Kosteneffekte durch gemeinsamen Einkauf von Geräten und Dienstleistungen. Die Gesamtkosten für die IT werden durch die Zusammenarbeit mit VINTIN transparent und klar kalkulierbar. Zudem erhalten wir durch die Zentralisierung der IT auch deutlich günstigere Einkaufskonditionen.“

In einem ersten Schritt werden zunächst die IT-Arbeitsplätze im Bischöflichen Generalvikariat auf die neue Lösung umgestellt; anschließend folgen einzelne Einrichtungen des Bistums und die ersten Pfarreien. Ende des Jahres sollen bereits bis zu 500 Anwender über die Cloud-Infrastruktur arbeiten. Im Zuge der Umstellung löst VINTIN auch die bestehenden Telefonanlagen durch eine IP-basierte digitale Kommunikationslösung aus dem Rechenzentrum ab und stattet die Mitarbeiter im erforderlichen Umfang mit neuen Mobiltelefonen und mobilen Endgeräten (Notebook, Smartphones usw.) aus.

„Alle Mitarbeiter erhalten von Anfang an  Zugang zu einheitlichen Anwendungen  wie  zum Beispiel  E-Mail-Kommunikation,  Terminplanung, Datenaustausch und Fachapplikationen“, erläutert Martin Böhm, Leiter des EDV-Referates, das Konzept. „So können beispielsweise Sekretärinnen, die für mehrere Pfarreien zuständig sind, nach der Umstellung von jedem Arbeitsplatz oder Endgerät aus auf alle benötigten E-Mails und Dokumente zugreifen. Gleichzeitig sind wir mit dem neuen IT-Konzept in der Lage, neue Anwendungen sehr einfach im ganzen Bistum verfügbar zu machen. Dies hilft insbesondere den durch Zusammenschlüsse größer werdenden Pfarreien, eine  angemessene technische Ausstattung für ihre vielfältigen Aufgaben bereitzustellen“, fügt er hinzu.

Der Vertrag mit VINTIN läuft zunächst über fünf Jahre und umfasst alle Leistungen, die für die Umsetzung der neuen IT-Strategie benötigt werden – vom Betrieb der Server und Anwendungen über die Betreuung der Endgeräte und Netzwerke bis hin zum Management der Mobilfunkverträge. Mit dem Projektstart wurde zudem eine zentrale User-Hotline in Fulda eingerichtet. Support-Spezialisten von VINTIN stehen den Anwendern des Bistums ab der Umstellung des PC-Arbeitsplatzes bei allen technischen Fragen zur Seite – bei Bedarf auch direkt
vor Ort.

„Wir sind überzeugt, dass unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum und in den Kirchengemeinden im Alltag in vielfältiger Weise von der Neukonzeption profitieren. Wir machen durch die zusammen mit der VINTIN-Gruppe konzipierte Cloudlösung unsere IT-Arbeitsplätze fit für die Zukunft und verbessern die Datensicherheit“, fasst Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke seine Erwartungen an das neue IT-Konzept des Bistums bei einem Gespräch mit dem Gesellschaftergeschäftsführer Michael Datzer und dem Geschäftsführer der login2work GmbH Christian Krug zusammen. „Die Plattform, die wir gemeinsam aufbauen, könnte künftig auch von anderen kirchlichen Organisationen genutzt werden. Somit lassen sich später möglicherweise noch weitere Synergieeffekte erzielen“, so VINTIN-Geschäftsführer Datzer.

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T: +49 (0) 9721 / 67594-10

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