Die Single Cube Phase Technology bei der modularen USV Anlage – Teil III

Das Konzept

 

a) Single Cube Phase Technology – eine wirklich modulare Technologie

 

Die “Single Cube Phase Technology” vereint alle Punkte zur Erreichung eines energieeffizienten, nach ökonomischen Gesichtspunkten langlebigen USV-Konzeptes und Systems mit allen Vorteilen eines modularen, skalierbaren und redundanten Aufbaus eines Dauerwandler-USV-Systems unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Anforderungen von PSA (Power Supply Area) und PCA (Power Consumption Area).

 

Eigenschaften des Cube-Konzepts sind:

  • Alle Funktionseinheiten wie Gleichrichter, Wechselrichter, Batterieladegerät und automatischer statischer Bypass sind in einer Baugruppe (Cube) räumlich und funktional zusammengefasst.
  • Jeder Cube ist in seinen Funktionseinheiten redundant zu anderen Cubes.
  • Alle Verschleißteile, wie z.B. der Lüfter sind ebenfalls integraler Bestandteil des Cubes und wiederum redundant zu anderen Cubes.
  • Jeder Cube ist 1phasig aufgebaut und ergänzt sich zu einer 1 oder 3phasigen Funktionseinheit.
  • Eine flexible Aufteilung der Cubes zwischen PSA und PCA ermöglicht die Reaktion auf unterschiedliche Auslastung der Phasen als auch den Aufbau von unabhängigen 1phasigen Versorgungslinien oder von redundanten Konfigurationen,
  • Tausch von Cubes innerhalb des Systems bei Auslastungsverschiebung.
  • Leistungsauf- und -abrüstung sind „on demand“ phasenbezogen möglich.
  • Es gibt eine automatische Sternpunktbildung, da alle Cubes gegen ein Potential arbeiten (zusätzliche Bauteile zur Sternpunktbildung entfallen).
  • kleine Baugruppen, da 1phasig

 

b) Das modulare Batteriesystem

 

Das hier gezeigte modulare Konzept setzt sich konsequent im Batteriesystem fort. Dies ist redundant mit einer bewusst niedrigen Zellenzahl entwickelt. Eine geringe Zellenzahl macht das System zur Anpassung an eine gewünschte Überbrückungszeit zum einen flexibler undzum anderen kostengünstiger in der Anschaffung. Zugleich ist es deutlich stabiler und damit in die Verfügbarkeit höher, als vergleichbare Batteriesystem mit höherer Zellenzahl.

 

Verständlicherweise sinkt in der Regel der Wirkungsgrad des USV-Systems im Batteriebetrieb/Netzausfall je größer die Spannungsdifferenz zwischen Batteriesystem und notwendiger Eingangsgleichspannung des Wechselrichters ist. Dieser Betriebszustand nimmt aber nur einen Bruchteil der Gesamtbetriebszeit in Anspruch und spielt somit in der Gesamtbetrachtung des Wirkungsgrads keine Rolle. Daher überwiegen eindeutig die Vorteile eines Batteriesystems mit geringer Zellenzahl.

 

Für ein ebenso einfaches Handling des Batteriesystems ist auch dieses ebenfalls aus Modulen aufgebaut. Beim Design wurde auf folgende Punkte Rücksicht genommen:

 

Gewicht und Maße erlauben den einfachen Transport sowie das Handling nach geltenden Richtlinien durch eine Person.
Die Gesamtspannung des Moduls überschreitet nicht die geltenden Transportrichtlinien.
Die Berührungsspannung überschreitet nicht die gesetzlichen Bestimmungen und kann von jeder Person ohne fachliche Unterweisung bedient werden.

 

Die Zusammenschaltung aller Einzelmodule zur Batterienennspannung erfolgt erst bei vollständigem Einschub des Batteriemoduls.

 

Redundanz-Effizienz-Schere

 

Gerade bei IT-Produkten mit einem kurzen Lebenszyklus in Kombination mit Produkten mit langen Lebenszyklen – hier zum Beispiel das USV-System – verlieren viele Unternehmen den Aspekt der Gesamtbetriebskosten aus dem Fokus.

 

Die Gesamtbetriebskosten eines USV-System setzen sich nicht nur aus Wirkungsgrad und Anschaffungskosten, sondern wie gezeigt, auch aus vielen anderen Komponenten zusammen, die wenig oder gar keine Beachtung aus ökonomischer Sicht finden.

 

Wie gezeigt spielen vielmehr eine Reihe von designspezifischen Faktoren eine Rolle je länger der Lebenszyklus eines USV-System definiert ist. Dies hat direkten Einfluss in der Gesamtbetrachtung eines solchen Systems in ökonomischer Hinsicht und niedriger TCO.

 

Bei Betrachtung der heutigen Versorgungsanforderungen der IT ist es mit Hilfe der 1phasigen Cube-Technologie möglich, eine ökonomisch sinnvolle USV-Versorgung zu gewährleisten sowie Effizienz und Redundanz in Einklang zu bringen. Das System bietet, wie jedes vergleichbare modulare Konzept, ein hohes MTBF (Mean Time between Failure) und eine sehr hohe Verfügbarkeit in der Versorgung der Last LOLP (Loss of Load Probability), mit allen ökonomischen Vorteilen.

 

Die Reaktion des Marktes

 

Während der CeBIT 2010 wurde das SINGLE CUBE PHASE TECHNOLOGY Konzept mit seinen Auswirkungen und seiner völlig neuen Betrachtungsweise der GESAMTEFFIZIENZ in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen erstmalig vorgestellt. Im Zuge der weiteren Verbreitung durch verschiedenste Vertriebs- und Marketingkanäle (u.a. ECO DESIGN CONGRESS MÜNCHEN, DIVERSE FOREN auf Messen – z.B. ITSA Nürnberg, Einreichung zum deutschen Rechenzentrumspreis „Future Thinking“, CeBIT 2011) konnte der Markt (Anwender + Wettbewerb + Multiplikatoren, Vertriebspartner) innerhalb von 12 Monaten sensibiliert werden sowie die Vorteile der SINGLE CUBE PHASE TECHNOLOGY im Wettbewerbsumfeld etabliert werden.

 

KEY ACCOUNTS – z.B. aus der Automobilbranche – entschieden, die eigenen installierten Systeme zur Unterbrechungsfreien Stromversorgung dieser Technologie gegenüberszustellen, diese neu zu evaluieren und neu auszuschreiben.

 

Den bestehenden und neuen Vertriebspartnern konnte mit dem Konzept der SINGLE CUBE PHASE TECHNOLIGY eine echte Alternative zu bestehenden Herstellern in die Hand gegeben werden. Die mit dieser neuen Technologie einhergehenden Beratungsleistungen konnten erfolgreich bei den Kunden umgesetzt werden und die Aspekte des PRESALES und des AFTERSALES in den Vordergrund gestellt werden.

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