Sind modulare USV Anlagen heute ein MUSS? Effizienz und Leistung. Umwelt schonen.

Effizienz und Leistung statischer Unterbrechungsfreier Stromversorgungen (USV) der neuen Generation. Modulare USV Anlagen heute ein MUSS?

 

Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ist ein MUSS für jedes EDV System mit unternehmenskritischen Daten oder Hardware, die sensibel auf Spannungsschwankungen reagiert. Im IT-Rechenzentrumsbereich der Unternehmen, egal welche Größe das Rechenzentrum hat, ist die Verfügbarkeit überlebenswichtig und die Hochverfügbarkeit ein erklärtes Ziel.

 

Doch ohne Strom läuft heute (fast) nichts. Die Abhängigkeit von elektrischer Energie und der daraus resultierenden Notwendigkeit elektronische Geräte, Daten und unternehmenskritische Prozesse zu schützen führt zu einer Verbreitung von USV-Systemen. Gleichzeitig nimmt die Netzqualität ständig ab und so wird es zusehends schwieriger Hochverfügbarkeit bei gleichzeitiger Sicherung zu gewährleisten. Ein Ansatz diesem Dilemma entgegenzuwirken ist der Einsatz von redundanten USV-Systemen, also zwei identische, auf die Maximalleistung ausgelegte Anlagen um die Ausfallsicherheit zu erreichen. Diese starre Lösung geht auf Kosten der Energieeffizienz – also Leistungsfaktor und Wirkungsgrad – da beide Anlagen permanent laufen, obwohl in der Regel nur eine gebraucht wird. Die Auslastung der Einzelanlage liegt in der Praxis bei etwa 45 % – nicht selten sogar zwischen 20 und 30 %. Der Wirkungsgrad verringert sich dadurch auf Werte zwischen 70 und 80 %.

 

Faktor Strom. Nach neuesten Studien haben sich die Stromkosten von 1997 bis heute mehr als verdoppelt. Die Kosten für den Stromverbrauch in einem Datenverarbeitungszentrum zusammen mit der entsprechenden Kühlung der technischen Räume werden in den nächsten drei bis fünf Jahren über den Anschaffungskosten der Rechner liegen, die diese Energie benutzen. In Zeiten steigender Strompreise ist es daher ökonomisch sinnvoll auf die Energieeffizienz einer USV-Lösung zu achten, ein Aspekt der weiter an Bedeutung zunimmt und zum festen Bestandteil der IT-Strategie von Unternehmen wird. Die Wahl der richtigen USV-Lösung realisiert Energieeinsparpotenziale und steigert die Energiekosteneffizienz im Rechenzentrum – flankiert von einem geringeren CO2-Ausstoss.

 

Die Leistungselektronik wird für die Planung und Entwicklung statischer USVs mit immer höheren Leistungen benötigt, um Strom zu sparen und gleichzeitig die Umwelt weniger zu belasten. Innovative digitale Komponenten und noch zuverlässigere elektronische Schaltungen erlauben es, konkrete Resultate bei der Kontrolle der Eckdaten (wie Leistungsfaktor, harmonische Verzerrung und Gesamtwirkungsgrad) hinsichtlich der energetischen Effizienz von USV-Systemen zu erhalten.

 

Modulare Lösungen, die vielseitig und schnell zu installieren sind, führen neue Konzepte bei der Dimensionierung, der Redundanz und der Verfügbarkeit des Systems ein. Sie lassen sich beispielsweise ohne Überdimensionierung maßgeschneidert an die jeweils erforderliche Leistung anpassen und sind bei Bedarfssteigerung einfach zu erweitern.

 

Fazit. Die Energiekosten werden weiter steigen. Die Qualität der Versorgungsnetze sicher (eher) weiter sinken. Die Umwelt können wir aber schon heute und jetzt entsprechend schonen. Die nachfolgende Generation wird es uns danken!

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